Optotransmitter-Umweltschutz-Technologie e. V. – OUT


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Geförderte Projekte: 18


Schallsensorik auf piezobasis zur Erhöhung der Ladungssicherheit - SimPLe


Test der Containerüberwachung mittels Körperschall
Test der Containerüberwachung mittels Körperschall

Projektidee

Die Grundidee des Projektes bestand darin zu ermitteln, inwiefern die Detektion von Sicherheitsvorfällen an Ladeeinheiten im Güterverkehr (insbesondere Frachtcontainern) anhand von absolut zuverlässiger und sparsamer Körperschallsensorik zum einen technisch und zum anderen zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten zu realisieren ist. Dabei wurde von Beginn an das Ziel der zuverlässigen sogenannten Sechs-Seiten-Detektion definiert.

Kundennutzen

Die Auswertung der Körperschallsignaturen, insbesondere die Identifikation von Besonderheiten für die Erstellung von Referenzsignaturen, erwies sich als sehr komplex. Insbesondere die angestrebte Sechs-Seiten-Detektion war eine große Herausforderung, da sich beim Auftreten des gleichen Einflusses an verschiedenen Seiten des Containers Unterschiede in der Körperschallsignatur ergeben. Dies hat zur Folge, dass die Erstellung einer einzigen, eindeutigen Referenzsignatur für definierte Events eine große Herausforderung darstellt, da das Anbringen von je einem Sensor pro Seitenwand nicht vorgesehen ist. Mehrere Sensoren würden zum einen den Montageaufwand im unzumutbaren Umfang erhöhen und zudem das Ziel, ein preisgünstiges CSD (Container Security Device) für den Masseneinsatz, gefährden. Zudem ist die einwandfreie Detektion der Türöffnung derzeit nicht gelöst. Hier ergeben sich Schwierigkeiten, sobald die Tür in unterschiedlicher Geschwindigkeit und von verschiedenen Personen geöffnet wird. über das Projekt hinaus sind in diesem Bereich weitere Untersuchungen nötig, gerade in Hinblick auf eine Energiearme, einfache und kostengünstige Lösung. Die Ergebnisse der Projektarbeit bestätigen jedoch das Potenzial einer kostengünstigen CSD mittels Körperschallsensorik.

Nach Lösen der bisherigen technischen Probleme ergeben sich neben der überwachung von Transportcontainern noch weitere Einsatzbereiche. So können auch Automaten auf Bahnsteigen, Baustellencontainer oder generell abgestellte, geschlossene Objekte vor unerlaubtem Eindringen geschützt werden.

Ausblick

Nach Abschluss des Projektes sind noch weitere Untersuchungen und Optimierungen bis zu einem erfolgreichen Produkt notwendig, da noch viele Fragen, insbesondere hinsichtlich Energieversorgung, bzw. Energieautarkie ungelöst sind und derzeit die überwachung und Analyse der gewonnen Daten zu Energieintensiv ist. Hier gilt es intelligente Algorithmen zu entwickeln, die ein „Aufwecken„ der Sensorik erlauben.

Stand: 19.09.2014
Projektdaten aktualisiert: 04.12.2014

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