GFMesstechnik GmbH


Warthestrasse 21
14513 Teltow

Geschäftsführer: Dr. Gottfried Frankowski

Telefon: 03328-9600-0
Telefax: 03328-305188
E-Mail: info@gfm3d.com
Internet: http://www.gfm3d.com

Geförderte Projekte: 1


Biometrisches 3D-Gesichtserkennungssystem


Biometrisches 3D-Gesichtserkennungssystem
Biometrisches 3D-Gesichtserkennungssystem

Projektidee

Gegenstand des Projekts ist die Entwicklung eines Personen-Identifikationssystems, vorrangig für alle Formen der Zugangskontrolle. Wichtigste Technologie hierbei und zentraler Systembestandteil ist die dreidimensionale Gesichtserkennung. Diese sollte im Rahmen des Fördervorhabens entwickelt werden. Darüber hinaus waren Entwicklungen zur Aufnahmetechnik Gegenstand des Projekts.

Das Projekt umfasste die Entwicklung eines Scanners für die optische, dreidimensionale, biometrische Erfassung von Gesichtern sowie einer Softwarelösung für die schnelle und zuverlässige Personen-Identifikation auf Basis der dreidimensionalen biometrischen Daten.

Die projektierte Hardwarelösung basiert auf der Streifenprojektionstechnik und weist einen erheblichen Geschwindigkeitsvorteil sowie Anwendungsvorteile gegenüber existierenden Geräten und Prototypen auf.
Die Softwarelösung soll die Vorteile der wesentlich umfassenderen biometrischen Daten aus der dreidimensionalen Erfassung der Physiognomie voll ausnutzen und vor allem sehr schnell und zuverlässig den Abgleich mit einer Datenbasis zur Identifikation von Personen ermöglichen.

Das Projekt sollte ein leistungsfähiges und praxistaugliches Gerät für die 3D-Gesichtserkennung und -Wiedererkennung (anhand von Datenbankfunktionen) hervorbringen, das sowohl als Komponente eigener Angebote in Biometriebereich wie auch als OEM-Gerät für Systemintegratoren geeignet ist. Der Stand der Technik sollte deutlich übertroffen werden, somit ein außerordentlich konkurrenzfähiges Produkt entstehen.

Kundennutzen

Motivation der Entwicklung war die Erkenntnis, dass die zweidimensionale Gesichtserfassung sehr störanfällig bei Beleuchtungs- und Perspektiveffekten ist und mit nur einer sehr kleinen Zahl an Merkmalen auskommen muss. Die dreidimensionale Erfassung mit einem projektionsbasierten Verfahren ermöglicht diese Nachteile weitestgehend zu überwinden. Aufgrund der sehr viel größeren Merkmalsbasis, die nicht nur geometrische Abstände sondern auch zahlreiche Formparameter auszuwerten erlaubt, ergibt sich eine sehr viel größere Erkennungssicherheit und Robustheit, selbst wenn einzelne Merkmale in praktischen Situationen verdeckt sein sollten.

Im Projekt wurde ein leistungsfähiges und praxistaugliches Gerät für die 3D-Gesichtserkennung und -Wiedererkennung entwickelt. Zur Merkmalsanalyse und Personenerkennung wurden speziell 3D-geeignete Algorithmen entwickelt, die einen sehr schnellen abgleich auch mit grossen Datenbasen gewährleisten. Die entwickelte technologie ist sowohl als Basis eigener Angebote in Biometriebereich wie auch als OEM-Angebot für Systemintegratoren geeignet.

Ausblick

Die wesentlich verbesserte Erkennungssicherheit ist insbesondere geeignet, einige Vorbehalte gegenüber klassischen Biometriesystemen auszuräumen. Bereits währen der Projektlaufzeit wurden mehrere der im Projekt entwickelten Typen von Forschungseinrichtungen im Sicherheitsbereich in Feldversuchen erfolgreich erprobt. Ungeachtet dessen ist die Einführung biometrischer Technologien stets eine langfristige Angelegenheit, da unterschiedlichste Aspekte bis hin zur öffentlichen Akzeptanz eine Rolle spielen. Besonders positiv zu vermerken ist jedoch, dass die Einwicklung zu noch preiswerteren und kompakteren Sensoren bei GFM bereits parallel zum Projekt und danach exzellente Fortschritte gemacht hat, womit sich die Prognosen für eine breite Einführung dreidimensionaler Biometrie bestätigen sollten.

Stand: 14.02.2012
Projektdaten aktualisiert: 04.12.2011

Unternehmen A–Z

Nach oben