GATRON GmbH


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Geförderte Projekte: 1


Transformatorennachhermetisierung


Installierte Nachhermetisierungsanlage G3B an einem Netztransformator
Installierte Nachhermetisierungsanlage G3B an einem Netztransformator

Projektidee

über das Ausdehnungsgefäß von öltransformatoren gelangt Luftsauerstoff ungehindert an das Isolationssystem, was unter Betriebsbedingungen zu dessen beschleunigter Alterung und damit zur Lebensdauerverkürzung führt. Zur Unterbindung des Sauerstoffzutritts hat die GATRON GmbH die Atmungspufferbox G3B entwickelt, die die temperaturbedingten Volumenschwankungen des Gasraumes kompensiert. So wird abgegrenzt zur Außenluft eine quasi sauerstofffreie Innenluft geschaffen. Das erfordert entsprechend der Transformatorengröße eine steigende Anzahl von Einzelboxen. Um auch für Großtransformatoren von > 100 MVA die Nachhermetisierung räumlich zu beherrschen, ist die Projektidee entstanden, die Abkühlphasen mit Stickstoffdosierungen zu kompensieren. Das Optimum der Nachhermetisierung besteht aus einer Kombination von Atmungspufferboxen und einem Stickstoffdosierschrank.

Ziel des Vorhabens war es, an einem online-überwachten Standort mit drei Maschinentransformatoren mit einer Gesamtleistung von 440 MVA die technische Lösung nachzuweisen.

Kundennutzen

Der Kundennutzen besteht in der Substanzerhaltung des Isolationssystems und damit in der Lebensdauerverlängerung der Transformatoren. Zusätzlich werden ölbehandlungsmaßnahmen eingespart, die sonst zu umweltbelastenden Abfällen führen.

Bisher bekannte Nachhermetisierungstechniken bedeuten Eingriffe in das ölsystem von Transformatoren, die mit Abschaltungen und aufwendigen Installationen verbunden sind.

Ausblick

Für die G3B-Anlagen ist eine gute Nachfrage zu erwarten, da die Installation unkompliziert über die Atmungsleitung des Ausdehners erfolgen kann. Die Anlagen sind preisgünstig und wartungsfrei. Die G3B-Anlagen schaffen einen zur Außenluft abgesperrten Innenluftraum, der zur überwachung des Gashaushaltes und zur schonenden Trocknung des Isolationssystems genutzt werden kann. Die Realisierung dieses Konzeptes wird gegenwärtig im Rahmen eines ZIM-Projektes durchgeführt.

Stand: 15.02.2012
Projektdaten aktualisiert: 04.12.2011

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