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Geförderte Projekte: 3


Entwicklung einer modularen Sondermaschine zur Realisierung mehrstufiger Prozessketten der Mikrobearbeitung


Arbeitsraum der Maschine mit 3 Prozesseinheiten
Arbeitsraum der Maschine mit 3 Prozesseinheiten

Projektidee

Die wissenschaftlich-technische und wirtschaftliche Zielstellung des Projektes bestand darin, auf Basis eines modularen Gestaltungskonzeptes eine Sondermaschine zur Realisierung mehrstufiger Prozessketten der Mikrobearbeitung, insbesondere zur Bearbeitung von kleinen, prismatischen Werkstücken, qualitätsgerecht, entsprechend den Anforderungen aus der Praxis zu entwickeln und kostengünstig zu fertigen.

Kundennutzen

Gegenüber herkömmlichen Maschinenkonzepten besteht der Nutzen vor allem im Folgenden:

  • Durch die Nutzung der Compound-Bauweise für Gestellstrukturen, auch in der Kombination mit Granit, entfallen teure massive Konstruktionen. Die Compound-Strukturen haben eine hervorragende schwingungsdämpfende Wirkung.
  • Ein modularer Aufbau lässt es zu, eine Sondermaschine optimal den jeweiligen Anforderung anzupassen. Unter dem Motto „So groß, genau und kompliziert wie nötig„ lassen sich der Ausstattungsgrad der Sondermaschine variieren und mehrere Prozessstufen in einer Maschine integrieren. Die Folge ist eine Reduzierung von Materialkosten, Arbeits- bzw. Verfahrensstufen und Arbeitsgängen. Darüber hinaus führen die Bearbeitung des Werkstückes in mehreren Prozessstufen in nur einer Aufspannung zu einer Qualitätssteigerung, zur Verringerung der Fertigungszeiten und der Senkung der Stückzeiten und Stückkosten.
  • Mit dem modularen Aufbau der Sondermaschine wird sichergestellt, dass die Hauptbau-gruppen/Komponenten, wie Maschinengestelle/Rahmen, Achssysteme/Antrieb, Bearbeitungs-einheiten, periphere Einrichtungen/Zusatzeinrichtungen und PC-gestützte Soft-CNC-Steuerung, in verschiedene Größen (Abmessungen), mit unterschiedlichen technisch-technologischen Parametern und Genauigkeitsklassen zur Verfügung stehen, die es gestatten, kundenspezifische und wirtschaftlich optimierte Lösungen für bestimmte Fertigungsaufgaben zu erreichen.

Ausblick

Eine Vermarktungsplattform für die im Rahmen dieses Projektes entwickelte modulare Sondermaschine zur Realisierung mehrstufiger Prozessketten der Mikrobearbeitung und damit wesentlicher Bestandteil des Transferkonzeptes ist das 2011 neu gegründete ZIM-NEMO-Netzwerk "MIKROSOM - Mikrosondermaschinenbau". Das Netzwerk bündelt Kompetenzen verschiedener Unternehmen zu unterschiedlichen Mikrobearbeitungsverfahren (Mikrofräsen, Mikrolaserbearbeitung, Elektrochemische Mikrobearbeitung, Oberflächendünnschichttechnologien, Mikromontage), die ergänzt werden durch Kompetenzen für periphere technologische Prozesse (Handling, Qualitätssicherung, Bildverarbeitung) und Kompetenzen zur qualitätsgerechten Umsetzung von Maschinenkonzepten für die Mikrobearbeitung (Präzisionsmaschinenbau, schwingungsarme Maschinengestelle, Steuerungs- und Antriebstechnik).

Stand: 26.09.2012
Projektdaten aktualisiert: 31.10.2011

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