Franke IndustrieOfen-Service GmbH


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Geförderte Projekte: 1


Innovative Technologie zur Erstaufheizung von Thermoprozessanlagen


Schema für den wissenschaftlichen Ansatz zur Lösung der Problemstellung (nach Franke IOS)
Schema für den wissenschaftlichen Ansatz zur Lösung der Problemstellung (nach Franke IOS)

Projektidee

Beim Erstaufheizen von Feuerbetonmassen muß der Wasseranteil ausgetrieben werden. Während der Trocknung entweicht das physikalisch und chemisch gebundene Wasser durch die Porosität des Betons. Die Führung der Temperatur erfolgt nach einer Temperatur-Zeit-Kurve des Betonlieferanten (Aufheizvorschrift). Verschiedenartige Konstruktion und Materialauswahl verlangen angepasste Aufheizkurven. Trotzdem kann es zu Schädigungen des Betons infolge unpassender Aufheizgeschwindigkeit kommen.
Durch Untersuchungen der Warmeigenschaften (feuchter Zustand) und mathematisch-physikalischer Modellierung der instationären Zustände im Ofenraum und den Ofenwänden kann eine angepasste Prognose der Aufheizgeschwindigkeit vorgenommen werden. Dadurch wird das Schadensrisiko begrenzt.

Kundennutzen

Die Ofenauskleidung wird im kalten Zustand vom Feuerfestlieferanten an den Betreiber der Ofenanlage übergeben und anschließend als Eigenleistung vom Betreiber aufgeheizt.
Für den Feuerfestlieferanten besteht nun die Möglichkeit, das eingebaute Material im Betriebszustand (Heisszustand) zu übergeben und die Leistung als Komplettumfang anzubieten. Die schadensfreie Aufheizung verlängert die Standzeit der Ofennutzung. Das schadensfreie Aufheizen schließt zusätzliche Reparaturleistungen und Produktionsausfalltage an der Ofenanlage aus.

Ausblick

Durch Vermeidung von Aufheizschäden werden je nach Ofengröße ca. 200 T€/Schadensfall für den Ausbruch der geschädigten Auskleidung und deren Erneuerung mit nochmaliger Aufheizung sowie für den Produktionsausfall gespart. Mit der entwickelten Aufheiztechnologie kann die passende und vertretbare Aufheizzeit bestimmt und mit der ebenso angepassten Brenner- und Messtechnik ausgeführt werden. Das Schadensrisiko wird ausgeschlossen, die Lebensdauer der Auskleidung wird verlängert.
Die Dienstleistung konnte in den letzten Jahren auf den weltweiten Einsatz erweitert werden.

Stand: 27.09.2012
Projektdaten aktualisiert: 31.10.2011

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