Institut für Nichtklassische Chemie e. V. – INC


Permoserstraße 15
04318 Leipzig

Geschäftsführer: Prof. Dr. Roger Gläser


Telefon: 0341 235-2405
Telefax: 0341 235-2701
E-Mail: office@inc.uni-leipzig.de
Internet: http://www.uni-leipzig.de/inc

Geförderte Projekte: 4


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Das Institut für Nichtklassische Chemie ist ein gemeinnützige Industrieforschungseinrichtung, die vorwettbewerbliche Forschung und Entwicklung betreibt und wissenschaftlich-technische Ergebnisse der Grundlagenforschung zur Marktreife entwickelt und umsetzt.

Der Verein „Institut für Nichtklassische Chemie e.V.„ wurde am 13.08.1996 gegründet. Das Institut für Nichtklassische Chemie nahm seinen Geschäftsbetrieb als An-Institut der Universität Leipzig am 01.07.1997 auf.

Das freie und unabhängige Forschungsinstitut ist nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.
Das INC ist Mitglied im Verband Innovativer Unternehmen e.V. (VIU), der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft „Konrad Zuse" e.V. und der Sächsischen Industrieforschungsgemeinschaft e.V..

Das Institut versteht sich als
  • Bindeglied zwischen Grundlagenforschung und industrieller Anwendung der Ergebnisse,
  • Anbieter wissenschaftlich-technischer Stoffdaten,
  • Dienstleister auf dem Gebiet der anwendungsorientierten Entwicklung verfahrenstechnischer Prozesse,
  • Dienstleister für prozessspezifische Analytik (und Umweltanalytik).
  • Ziel des Unternehmens ist die kundenorientierte, vermarktungsfähige Entwicklung und Umsetzung wissenschaftlich-technischer und innovativer Verfahren und Methoden auf dem Gebiet der chemischen und chemisch-physikalischen Prozess- und Verfahrenstechnik.
Geschäftsfelder und Kompetenzen

Die Forschungsschwerpunkte des Institutes sind die Untersuchung und Entwicklung von chemischen Reaktionsabläufen, Stoffwandlungs- und Stofftrennprozesse unter ungewöhnlichen Bedingungen wie hohen Drücken und Temperaturen bzw. unter Einwirkung der nichtklassischen Energien Ultraschall oder Mikrowelle. Bei adsorptiven Trennprozessen verfügt das Institut über einen umfangreichen Park an Messgeräten und Testanlagen. Damit nimmt es eine führende Position nicht nur in Deutschland sondern weltweit ein. Durch die Ausrichtung des Institutes als Kompetenzzentrum für Adsorption, nichtklassischen Energieeintrag und Biogas und die stete Weiterentwicklung seiner Kompetenzen, ergeben sich für das INC die im Folgenden beschriebenen Geschäftsfelder.

Im Geschäftsfeld „NaWaRo„ (Nachwachsende Rohstoffe) stehen Untersuchungen zur Reinigung von Biogas und dessen Aufbereitung zu Biomethan sowie die Ultraschall-unterstützte Herstellung von Biodiesel im Mittelpunkt. Des Weiteren werden zurzeit verschiedene Möglichkeiten zur Anwendung von Ionenaustauschermaterialien und porösen Materialien bei der Veredlung von nachwachsenden Rohstoffen untersucht.

Auf dem Gebiet „Prozess- und Abgasaufbereitung, Schadstoffentfernung aus Wasser„ wurden unterschiedliche Verfahren zur Reinigung von Gasen und Wässern entwickelt. Die Pilotanlagen erlauben einen konkreten Verfahrensvergleich, so dass für jeden spezifischen Anwendungsfall das optimale Verfahren ermittelt werden kann.

Im Bereich „Nanostrukturierte Materialien„ stehen Charakterisierungen poröser Feststoffe wie Aktivkohlen, Zeolithe, metallorganische Gerüstverbindungen (MOF) und poröse Feststoffkatalysatoren im Fokus. Des Weiteren werden Untersuchungen zur Herstellung nanoskaliger Partikel auf der Basis von Siliziumdioxid durchgeführt.

Das Geschäftsfeld „Anorganische Monolithe und Membranen„ beschäftigt sich unter anderem mit der Synthese von porösen und funktionalisierten Glaskörpern mit definierten Geometrien und der Herstellung von oberflächenmodifizierten Glasmembranen.

Des Weiteren beschäftigt sich das INC mit der Aufarbeitung und Analytik von „hochsiedenden Erdölfraktionen„ und deren Produkten. Dazu wurde am Institut z.B. eine Pilotanlage zur Extraktion mit Flüssiggasen etabliert.

Die bisher erzielten Forschungsergebnisse machen deutlich, dass die Wissenschaftler und Mitarbeiter des INC den Stand der Technik auf ihrem Gebiet durch innovative Verfahrens- und Produktentwicklung maßgeblich beeinflussen. Dies wurde auch durch die Auszeichnungen, die die Mitarbeiter des INC erhalten haben, deutlich. Im Jahr 2007 wurden Mitarbeiter mit dem „Kurt-Schwabe-Preis„ der Sächsischen Akademie der Wissenschaften als Anerkennung ihrer Arbeit auf dem Gebiet "Entwicklung neuer katalytischer Methoden zur Grund- und Abwasserreinigung" ausgezeichnet. 2009 wurde das INC gemeinsam mit dem Kooperationspartner DGE GmbH mit dem Projekt "Umfassende energetische und stoffliche Nutzung von Biogas und Klärgas durch ein hocheffektives Verfahren zur Trennung in die Hauptbestandteile Methan und Kohlendioxid" Sieger des von der Postbank und der Technischen Universität Chemnitz ausgelobten Technologie-Transferpreises für den Mittelstand „wissen.schafft.arbeit„.

Das INC kann auf mehr als 15 Jahre erfolgreiche Forschungs- und Entwicklungsarbeit zurückblicken.



Unternehmensprofil aktualisiert: 08.12.2015

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