Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e. V. – ICM


Otto-Schmerbach-Straße 19
09117 Chemnitz

Geschäftsführer: Dr. Heidrun Steinbach

Telefon: 0371 27836-101
Telefax: 0371 27836-104
E-Mail: info@icm-chemnitz.de
Internet: http://www.icm-chemnitz.de

Geförderte Projekte: 4


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Das ICM – Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. ging aus dem am 15.04.1992 von 10 Unternehmen und Einrichtungen des Maschinenbaus gegründeten Interessenverband Chemnitzer Maschinenbau e.V. hervor. Als eingetragener Verein startete der Interessenverband mit dem Ziel der Erhaltung der Kernsubstanz des in der Region Chemnitz konzentrierten Maschinenbaus. Das ICM - Institut Chemnitzer Maschinen- und Anlagenbau e.V. unterstützt seit dieser Zeit kleine und mittlere Unternehmen in der Umsetzung ihrer innovativen Ideen. Im Institut werden Ideen für zukunftsorientierte Prozesse und Produkte entwickelt und in der Industrieforschung bearbeitet. Als private Forschungseinrichtung wurde der ICM e.V. am 28.09.2006 durch das BMWi anerkannt.

Die aktive Geschäftstätigkeit des ICM e.V. begann 1994 mit 3 Mitarbeitern. Die Arbeitsinhalte der Startphase bezogen sich auf die Prozessinnovation im Werkzeug- und Sondermaschinenbau. Der Aufbau von regionalen Innovationsnetzen führte ab 1998 zu verschiedenen Ideen der Produktinnovation. Es wurde an Maschinenentwicklungen (CNCplus, InnovatiF-Fräsmaschine / BMBF-Projekte), im Bereich Anlagenbau (energieeffiziente Recyclingtechnologien, mobile Konzepte für das Altgummirecycling) sowie auf dem Gebiet des Sondermaschinenbaus (Spezialtechnologien zur Komplettbearbeitung von Rohrenden) gearbeitet. Seit 2000 wurden mit nun 11 Beschäftigten (Ingenieure und Wissenschaftler) die Kapazitäten für die Entwicklung neuer Produkte für den Anlagen- und Sondermaschinenbau im ICM e.V. verdoppelt. Den Zugang zur Automobilindustrie und deren Zulieferer erreichte das Institut durch technische Konzepte für die Aktivierung von Altgummi und durch Maschinenentwicklungen zur Herstellung dünner Gummifolien. Zunehmend baute das Institut neue Themenfelder aus. Hauptaugenmerk der Forschungs- und Entwicklungsaufgaben liegt in den Bereichen: Maschinen- und Anlagenbau, Bahntechnik/Logistik, Elektromobilität, Innenhochdruck-Umformen und Medizintechnik/Reha-Technik. Das ICM e.V. greift dabei auf das Leistungsspektrum innerhalb folgender Gebiete zurück: mechanische Konstruktion, numerische und iterative Simulation, Elektronik- und Softwareentwicklung, Ergonomie und sicherheitstechnische Analysen, Prüfstands- und Prototypenentwicklung von der Konzeption bis zur Inbetriebnahme, Projekt- und Prozessmanagement sowie Mess- und Prüftechnik. Die Initiierung und Begleitung von NEMO-Netzwerken (KFSnet, Retrofit, RailTecNet, Innvelo, Easyload, Gemetech, Innvelo Energie, mitibo, Bahntecnet, Prelum) ist darüber hinaus Ideengeber für die unterschiedlichen Kompetenzfelder in mittelständischen Unternehmen.
Die Ausgründung der ICM GmbH Innovation+Cooperation für den Maschinenbau erfolgte 2005. Die Umsetzung und der Vertrieb von Forschungsergebnissen sind Gegenstand des Tochterunternehmens ICM GmbH. Darüber hinaus engagiert sich die ICM GmbH im KVD Kundendienst-Verband Deutschland e.V.

Die Ziele des ICM e.V. werden von 68 Mitgliedsfirmen getragen. Enge Kontakte bestehen zu nationalen und internationalen Hochschulinstituten, Instituten der Fraunhofer Gesellschaft sowie private Forschungseinrichtungen. Die Zusammenarbeit erfolgt in Verbundvorhaben, in Innovations- und Kooperationsnetzwerken sowie durch Diplomanden und Praktikanten.
Das Institut zählt zu den Gründungsmitgliedern der Sächsischen Industrieforschungsgemeinschaft e.V. (SIG) und der ZUSE Gemeinschaft und arbeitet dort aktiv im Vorstand der SIG und im Innovationsrat der ZUSE Gemeinschaft. Das ICM e.V. engagiert sich im Wirtschaftsrat Deutschland/Landesgruppe Sachsen und hat dort die Leitung der Landesfachkommission Innovationsförderung und Technologietransfer inne. Das Institut ist seit ca. 5 Jahren Mitglied im go-cluster.

Der Standort des ICM e.V. befindet sich im ITC – Industrie- und Technologiepark Heckert GmbH Chemnitz und bietet eine ausgezeichnete Infrastruktur (Büroräume, Workshopbereiche, CAD-Pool, Versuchsfeldflächen, modernste Kommunikationsstrukturen) für die Belange des Instituts. Zwei Technikaflächen für die Bearbeitung von Forschungsthemen und zum Bau von Demonstratoren befinden sich in den Hallenbereichen des ITC Chemnitz. Die Nähe zu den Standorten von Maschinenbauunternehmen ist in Chemnitz/Südwestsachsen gegeben.

Das ICM e.V. betreibt Forschung und Entwicklung für den Maschinenbau und deren Zulieferer auf den folgenden Gebieten:
  • Maschinen- und Anlagenbau
  • Bahntechnik/Logistik
  • Elektromobilität
  • Innenhochdruck-Umformen
  • Medizintechnik

Produktinnovation
  • Entwicklung von Systemen zur überwachung und Steuerung von Prozessen im Anlagenbau
  • Spezialtechnologien zur Komplettbearbeitung im Sondermaschinenbau
  • Produkt- und Konzeptentwicklung für energieeffiziente Recyclingtechnologien
  • Ergonomische und sicherheitstechnische Gestaltung und Bewertung
  • Neue Maschinenkonzepte
  • Einsatz neuer Werkstoffe
  • Neue Prüfmaschinen
Prozessinnovation
  • Methodenentwicklung zum Auslösen von Innovationsprozessen zwischen KMU
  • Innovationsprozesse zwischen Produzenten und Dienstleistern
  • Modellentwicklung für innovative Zulieferstrukturen
  • Grundlagenforschung zur Globalisierungsfähigkeit von KMU im Maschinenbau
  • Methoden zur Entwicklung hybrider Produkte
Die Ergebnisse der Erzeugnis- und Verfahrensentwicklung werden bis zum Demonstrator im ICM-Technikum sowie bei Kooperationspartnern in Versuchsständen erprobt. Die im ICM e.V. entwickelten Verfahren und ein Teil der Funktionsmuster und Prototypen dienen als Basis eigener Dienstleistungen und Entwicklungsarbeiten für KMU. Die Dienstleistungen und Auftragsforschung bilden u.a. eine wichtige Voraussetzung zur Erwirtschaftung von Umsätzen und Eigenmitteln.

Das ICM e.V. ist zu 85 % im regionalen Markt (Umkreis von 150 km) und zu 15 % überregional (Deutschland, Tschechien, Ungarn und Russland) tätig. Zur Verstärkung der überregionalen Markterarbeitung werden zunehmend Multiplikatoren genutzt und strategische Allianzen mit global tätigen Unternehmen mit leistungsfähigen Vertriebsnetzen eingegangen.
Die Beschäftigten (einschließlich Geschäftsführung) haben die folgenden Spezialisierungen
  • Projektleiter mit Promotionen auf den Gebieten Fertigungstechnik, Montage – und Fügetechnologie, Ergonomie, Habilitation zu Flexiblen Fertigungssystemen, Mathematik
  • wissenschaftliche Mitarbeiter mit den Abschlüssen Dipl.-Ing., Dipl.-Wirtschaftsing., Dipl.-Math, Dipl.-Ing. (FH), Dipl.-Ing. (BA), Master und Bachelor in den Bereichen Maschinenbau, Umformtechnik, Konstruktion, Automatisierungstechnik, Elektrotechnik, Verfahrenstechnik, Mathematik, physikalische Technik, Fahrzeugtechnik, Sportwissenschaften, Informationstechnik, Netzwerk- und Medientechnik, Feinwerktechnik, Verarbeitungstechnik und -maschinen
  • wissenschaftliche Mitarbeiter (Magister Artium, Dipl.-Kauffrau/ Personalwirtschaft, Master technische Dokumentation)
  • Fachkraft für Datenverarbeitung und SPS
  • Bürokauffrau
  • staatlich geprüfter Techniker
  • staatlich geprüfter Industriemeister
Jährlich werden ca.
  • 3 Studierende im Rahmen ihrer Semesterarbeiten und
  • 3 Studierende im Rahmen ihrer Diplom-/ Masterarbeit im ICM e.V.
betreut und anschließend in Firmen des Maschinenbaus bzw. als Projektmitarbeiter im ICM e.V. eingestellt.



Unternehmensprofil aktualisiert: 05.12.2015

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