Institut für Mechatronik e. V.


Reichenhainer Straße 88
09126 Chemnitz

Geschäftsführer: Geschäftsführer: Dipl.-Ing. Heiko Freudenberg


Telefon: 0371 53119690
Telefax: 0371 53119699
E-Mail: ifm@ifm-chemnitz.de
Internet: http://www.ifm-chemnitz.de

Geförderte Projekte: 7


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Das Institut für Mechatronik e.V. (IfM) ist eine juristisch selbständige externe Industrieforschungseinrichtung in der Rechtsform eines gemeinnützigen Vereins (e.V.). Das IfM arbeitet ohne Grundfinanzierung der öffentlichen Hand und ist unter anderem Mitglied der Sächsischen Industrieforschungsgemeinschaft e.V. sowie der Deutschen Industrieforschungsgemeinschaft Konrad Zuse e.V.

Am Institut sind 16 Mitarbeiter beschäftigt, darunter 15 wissenschaftliche Mitarbeiter.
Das IfM betreibt angewandte Forschung zur Simulation der Dynamik von mechanischen, mechatronischen und Mensch-Technik-Systemen. Dazu entwickelt das Institut Algorithmen, Software und Simulationsmodelle, mit denen dynamische Kenngrößen (z.B. Belastungen, Verformungen) berechnet werden. Solche Kenngrößen sind oft eine Grundlage für die Bewertung der Qualität von Produkten oder Prozessen.

Die Kompetenz des Institutes – repräsentiert durch einen Stamm qualifizierter Mitarbeiter – umfasst alle zur Entwicklung und Anwendung von leistungsfähiger Simulationstechnik für mechatronische Systeme und für Mensch-Technik-Systeme notwendigen Methoden aus Mathematik, Mechanik, Informatik und Ingenierwissenschaft. Hierzu gehört zunächst die von der konkreten Fragestellung unabhängige Methodenbasis der Dynamiksimulation von Mehrkörpersystemen (MKS). Zur MKS-Methode gehören neben einer bestimmten Form der Diskretisierung auch die geeignete Beschreibung von Simulationsmodellen, die mathematisch-mechanischen Verfahren zum Aufstellen und Lösen der Modellgleichungen sowie eine auf schnelle Antwortzeiten fokussierte Anwendungstechnologie.

Die kontinuierlich entwickelte Methodenbasis des Institutes kommt durch ihre Implementierung in anwendungsreifen Simulationswerkzeugen zur praktischen Anwendung. Das Institut verfügt über die zur Entwicklung solcher Werkzeuge erforderlichen Kompetenzen zur Modellbildung mechanischer Systeme, zur 3D-Visualisierung, zur Entwicklung von Benutzerschnittstellen sowie zur Anwendung mathematischer Methoden für das Prä- und Postprozessing.

Ein wesentliches Ergebnis der Arbeit des Institutes ist alaska, ein allgemeines Tool zur Modellierung und Simulation von Mehrkörpersystemen (MKS). Zu alaska gehören eine Reihe von Erweiterungen für die Simulation von flexiblen Körpern, von Antriebssystemen sowie das Modul alaska/Wind als Design-Tool für Windkraftanlagen. Mit alaska/Wind kann die Belastung von Windkraftanlagen entsprechend dem für die Zertifizierung geltenden Regelwerk berechnet werden. Spezielle Analysen können in der gleichen Simulationsumgebung mit hoch aufgelösten Simulationsmodellen durchgeführt werden.

Die Spezifik dynamischer Analysen von Mensch-Technik-Systemen besteht vor allem in der Bereitstellung von Bewegungen für das Menschmodell mit Hilfe von Motion-Capturing. Hier verfügt das Institut über eigene Technik zur Bewegungserfassung und bietet gleichzeitig die gesamte Werkzeugkette von der Echtzeit-Erfassung über die Bewegungsrekonstruktion mit dem Menschmodell alaska/Dynamicus bis zur Bewertung der Bewegung nach arbeitswissenschaftlich anerkannten Verfahren (z.B. EAWS, RULA) in Form von Spezialtools an.

Neben diesen zur Lizenznahme angebotenen Produkten entwickelt das Institut auch Spezialsimulatoren, deren Ein- und Ausgabeschnittstellen exakt an den Bedarf kundenspezifischer Prozesse angepasst sind.


Unternehmensprofil aktualisiert: 02.12.2016

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