BECKMANN-INSTITUT für Technologieentwicklung e. V.


Turleyring 15
09376 Oelsnitz / Erzgebirge

Geschäftsführer: Herr Dr.-Ing. Gunther Glowa

Telefon: 037298 314-400
Telefax: 037298 314-401
E-Mail: info-bte@beckmann-institut.de
Internet: http://www.beckmann-institut.de

Geförderte Projekte: 5


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Das BECKMANN-INSTITUT für Technologieentwicklung e. V. wurde im Februar 1998 als gemeinnützige Industrieforschungseinrichtung gegründet.

Ausgewählte innovative Fertigungsverfahren, insbesondere auf dem Gebiet des Rapid Prototyping, zählen zu den Kompetenzbereichen des Instituts in Forschung, Entwicklung, Technologietransfer und Aus- bzw. Weiterbildung. Ein Schwerpunkt der Arbeit besteht in der Gestaltung der Prozessketten des Rapid Prototyping und umfasst beispielsweise die Erweiterung der bislang stark begrenzt verfügbaren Materialpalette generativer Fertigungsverfahren, bevorzugt hinsichtlich keramischer oder bioverträglicher Werkstoffe. Zu den weiteren Schwerpunkten zählen die Entwicklung der erforderlichen peripheren Techniken sowie der Einsatz innovativer Oberflächenbehandlungstechnologien. Insbesondere das umweltfreundliche Verfahren der plasmaelektrolytischen Oberflächenbehandlung metallischer Teile ermöglicht die Herstellung qualitativ hochwertiger Oberflächen. Eine besondere Bedeutung für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit besitzen die Anwendungen dieser Technologien in der Medizin und Medizintechnik. Beispiele hierfür sind die Verarbeitung von Knochenersatzmaterialien, die Herstellung patientenspezifischer Prototypen für Implantate (Knochenersatzmaterialien direkt, metallische Werkstoffe über Folgetechnologien) oder die Herstellung, die Entwicklung und den Einsatz von ausbrennbaren MPL-Prototypen zur schnellen und kostengünstigen Erzeugung hochkomplexer Feingussteile.

Forschungs- und Entwicklungsarbeiten aber auch Dienstleistungen werden entlang der gesamten Prozesskette des Rapid Prototyping ausgeführt und umfassen
  • die Datenerstellung unter Nutzung von 3D-CAD-Programmen einschließlich der Auswertung von Computertomografiedaten sowie von Reverse Engineering Methoden
  • die Anwendung generativer Fertigungsverfahren wie Stereolithografie, 3D-Printing oder MPL-Technologie
  • die Präzisionsgießtechnologie unter Verwendung der mittels Rapid Prototyping Verfahren hergestellten Modelle sowie
  • die Oberflächenbehandlung metallischer Teile durch ein plasmaelektrolytisches Verfahren (Polieren, Entgraten, Reinigen).

Damit wird eine durchgängige Prozesskette von der Idee über generativ gefertigte Modelle, moderne Gießtechnologie für den Präzisionsmetallguss und eine Nachbehandlung metallischer Oberflächen bis zum fertigen Produkt bearbeitet.


Unternehmensprofil aktualisiert: 31.10.2014

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