UP Transfer Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer mbH an der Universität Potsdam


Am Neuen Palais 10
14469 Potsdam

Geschäftsführer: Dr. Andreas Bohlen

Telefon: 0331 977 1119
Telefax: 0331 977 1143
E-Mail: info@up-transfer.de
Internet: http://www.up-transfer.de

Geförderte Projekte: 1


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Die UP TRANSFER GmbH ist eine private gemeinnützige Gesellschaft für Wissens- und Technologietransfer an der Universität Potsdam. Sie wurde am 25.06.1998 von der Universität Potsdam gemeinsam mit den Partnern ZukunftsAgentur Brandenburg GmbH (ehemals T.IN.A. Brandenburg GmbH), der IHK Potsdam, der Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. sowie der Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Teltow-Fläming mbh gegründet, um auf die Bedürfnisse des Marktes flexibler reagieren zu können und die Kompetenzen der anwendungsorientierten Forschungsbereiche der Hochschule gezielt zu verwerten und enger mit der Wirtschaft zu verzahnen.
Gesellschaftszweck des als gemeinnützig anerkannten Unternehmens ist die Forschung, Entwicklung, Lehre, Bildung und Weiterbildung. Leitgedanke der UP Transfer GmbH war und ist ein Wissens- und Technologietransfer der „kurzen Wege„ ohne unnötige bürokratische Schranken. Dieses Ziel wird vor allem realisiert über die Durchführung von Projekten zur überführung von Forschungsergebnissen der Universität in die Praxis sowie durch die Konzeption und Umsetzung wissenschaftlicher Bildungsangebote.
Mit der UP Transfer GmbH ist ein Instrument geschaffen worden, um professionell die Anbahnung, Akquisition, die Durchführung und das Management von Projekten mit privaten und öffentlichen Auftraggebern zu betreiben. Damit wird zugleich einer wichtigen wirtschafts‑, technologie- und wissenschaftspolitischen Aufgabe Rechnung getragen, nämlich Impulse aus Lehre und Forschung der Hochschule gezielt für die regionale Entwicklung zu erschließen und Grundlagen für neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen zu schaffen und deren erfolgreiche Umsetzung zu fördern. Die UP Transfer GmbH leistet somit einen wichtigen Beitrag, um wissenschaftliche Ergebnisse der Allgemeinheit zugänglich zu machen.

Die UP Transfer GmbH ist meist der Forschungspartner, so dass die Vermarktung der Ergebnisse in der Regel durch ein beteiligtes Unternehmen erfolgt. Die gewonnenen Erfahrungen der bisherigen Zusammenarbeit haben zu einem stark gestiegenen Interesse von KMU am Forschungspartner UP Transfer GmbH geführt. Weiterhin bestehen vielfältige Kooperationen mit anderen Forschungseinrichtungen.
In den Jahren 2001 – 2010 entwickelte sich dabei die Mitarbeiterzahl von 15 auf derzeit 72, die Gesamteinnahmen stiegen von ca. 530.000 € auf über 2,7 Mio. €.
In den letzten Jahren wurden u.a. die nachfolgenden Projekte erfolgreich abgeschlossen:
  • in Kooperation mit der aokin AG Berlin
  • Hochdurchsatzverfahren zur Qualitätsbestimmung von Antikörpern und zur Selektion Antikörper produzierender Zellen;
  • Entwicklung eines Verfahrens zur Substratstrukturierung mit Hilfe von Mikro- und Nanopartikeln leitfähiger Polymere durch Mikrokontaktprinting;
  • Entwicklung eines Hochdurchsatzverfahrens zur Ermittlung von Gen-Funktionen in Kulturpflanzen durch gezielte Identifizierung von Mutationen.
Mit dieser gewachsenen Struktur steht ein außerordentlich flexibles Instrument zur Bearbeitung von Themen mit hochinnovativem Inhalt zur Verfügung. Die Zusammenstellung von Bearbeitungsteams kann auf diese Weise sehr flexibel erfolgen. Vor allem die Bildung von interdisziplinären Gruppen wird dadurch ermöglicht, und es entsteht dabei zusätzlich ein Potenzial für die Ausgründung von Firmen mit innovativen Produkten. Mit dieser Struktur ist hier eine Möglichkeit entstanden, um in besonders geeigneter Weise die immer komplexeren wissenschaftlich-technischen Herausforderungen zu bearbeiten.
Weiterhin besteht durch die unentgeltliche Mitwirkung von Wissenschaftlern der Universität, z. B. als wissenschaftlicher Projektleiter, der direkte Zugang zu wichtigem Know-how. Die Nutzung dieses Know-hows ist für die Projektbearbeitung keine unbedingte Voraussetzung, da allein im vorgesehenen Projektteam ein ausreichendes Wissen vorhanden ist. Jedoch werden durch die vielfältigen Konsultationsmöglichkeiten mit Spitzenforschern der Hochschule die Erfolgsaussichten für Projekte deutlich erhöht.

Unternehmensprofil aktualisiert: 03.12.2011

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