Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Mecklenburg-Vorpommern GmbH


Alter Hafen Süd 4
18069 Rostock

Geschäftsführer: Dipl.-Phys. Jan Hoffmann

Telefon: 0381 / 811 5010
Telefax: 0381 / 811 5099
E-Mail: office@slv-rostock.de
Internet: http://www.slv-rostock.de

Geförderte Projekte: 5


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Am 4. Mai 1994 wurde das „Schweißtechnische Lehr- und Versuchsinstitut„ (SLV-I) aus dem „Zentrum für Qualitätssicherung in Werkstoff- und Schweißtechnik e.V.„ (ZQWS) gegründet. Im September 1996 erhielt das SLV-I den Status einer „Schweißtechnischen Lehr- und Versuchsanstalt„ (SLV) und ist seitdem als gemeinnützige GmbH erfolgreich auf dem Gebiet der Schweißtechnik tätig. Seit dem 01. Januar 2004 ist die SLV Halle GmbH Hauptgesellschafter der SLV Mecklenburg-Vorpommern GmbH. Gesellschafter ist weiterhin die Gesellschaft für Schweißtechnik International (GSI).

Die Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt Mecklenburg-Vorpommern GmbH arbeitet als anerkannte Ausbildungsstätte des Deutschen Verbandes für Schweißtechnik sowie als „Anerkannte Stelle„ für die Erteilung von Herstellerqualifikationen. Darüber hinaus betreibt die SLV M-V für die Querschnittstechnologien Schweißen, Schneiden und verwandte Verfahren Forschung und Entwicklung. Der Bereich F&E führt dabei wettbewerbsneutrale Arbeiten ebenso wie Arbeiten im Auftrage einzelner Unternehmen aus.

Die SLV M-V hat ihren Sitz im Lasertechnologie- und Transferzentrum der Hansestadt Rostock, einem thematischen Technologiezentrum mit 690 qm Aufstellfläche für verschiedene Lasersysteme, mit 170 qm Werkstätten und Prüflabore, mit 900 qm Büroflächen sowie 250 qm Flächen für Kommunikation und Weiterbildung. Dem Bereich F/E steht folgende wesentliche Gerätetechnik zur Verfügung:
  • 12 kW CO2-Laser mit Handling-System
  • Mobiler 10 kW Faserlaser
  • Mobiler gepulster Festkörperlaser TruPulse 156 mit 140 Watt mittlerer Leistung
  • Ultrakurzpulslaser mit Pulsdauern im Pikosekundenbereich und 50 Watt mittlerer  Leistung (in 5-Achs-Hochpräzisions-Bearbeitungsanlage integriert)
  • Ultrakurzpulslaser mit Pulsdauern im Femtosekundenbereich und 40 Watt mittlerer Leistung
  • Roboterstation mit Fanuc-Roboter R2000i (165 kg Tragvermögen) und Drehkipptisch
  • handgeführter Laserschweißkopf für cw-Leistungen bis zu 4 kW
  • handgeführter Laserschweißkopf für gepulsten Festkörperlaser
  • Kaustikmessgerät "Primes Focus-Monitor"
  • Diverse Schweißstromquellen
  • System „Gleeble 3500„ zur physikalischen thermomechanischen Simulation von Kleinproben
  • Systeme für die zerstörende und zerstörungsfreie Prüfung
  • Traktorsystem zum Unterpulverschweißens in Querposition
  • Vakuumkammer, Fassungsvermögen ca. 5 m³
  • Digitalmikroskop Keyence VHX-600
  • Konfokales Laserscanningmikroskop Keyence VK-X210
  • Automatisiertes Mikroskop Leica DM6000
Für die Materialprüfung verfügt die SLV M-V über ein akkreditiertes Werkstoffprüflabor. Untersuchungen zur zerstörungsfreien und zerstörenden Materialprüfung, Fragen der mikroskopischen sowie quantitativen und qualitativen Materialidentifikation bestimmen das Standardprogramm. Darüber hinaus gehörten die Auswahl von metallischen Werkstoffen sowie von Schweißzusatz- und Hilfsstoffen sowie die Mitarbeit bei der Aufklärung von Schadenfällen zu den Aufgaben des Bereiches Materialprüfung.

Für Aufgaben im Bereich der Forschung und Entwicklung stehen der SLV M-V erfahrene Mitarbeiter zur Verfügung. Im Einzelnen sind dies ein promivierter Physiker, ein promovierter Ingenieur, sechs graduierte Projektingenieure, zwei Systembediener, zwei Röntgenprüfer und ein Mitarbeiter in der Metallographie.
Die Forschungsarbeit orientiert sich an den Anforderungen aus Praxis und Industrie. Neben schweißtechnischen Projekten und Arbeiten stehen dabei zunehmend Projekte im Bereich der Mikromaterialbearbeitung mittels Ultrakurzpulslaser im Vordergrund.

In diesem Schwerpunkt der Tätigkeiten der SLV M-V haben sich Forschungsarbeiten zur Mikrobearbeitung verschiedenster Materialien im Bereich der Biomedizinischen Technik, Mikrofluidik, Biosystemtechnik und Halbleiterindustrie etabliert, wobei das Anwendungsfeld des Ultrakurzpulslasers stetig wächst und neue innovative Einsatzmöglichkeiten erschlossen werden können.


Unternehmensprofil aktualisiert: 06.12.2015

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