Institut für Lacke und Farben e. V. – iLF


Fichtestraße 29
39112 Magdeburg

Geschäftsführer: Dr. Pietschmann
Dr. Westerwelle

Telefon: 0391 6090-0
Telefax: 0391 6090-217
E-Mail: conatct@lackinstitut.de
Internet: http://www.lackinstitut.de

Geförderte Projekte: 10


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Das Institut für Lacke und Farben e.V. (iLF) ist eine selbständige und unabhängige, privatwirtschaftliche Forschungseinrichtung. Das vielfältige Aufgabenprofil des iLF e.V. umfasst, um nur einige Beispiele zu nennen, neben der Schadensursachenerforschung und Prüfmethodenentwicklung für Beschichtungen sowie der Analytik und Umweltanalytik von Lacken und Lackbestandteilen auch die Entwicklung moderner Beschichtungsstoffe und die Untersuchung und Erprobung von Lackrohstoffen.

Das iLF e.V. ist aus Forschungseinrichtungen des Kombinates Lacke und Farben der DDR hervorgegangen:
  • 1950: Gründung der Forschungsstelle des VEB Lack- und Lackkunstharzfabrik Magdeburg
  • 1959: Gründung der „Zentralen Forschungsstelle„ für Lacke und Farben
  • 1966: Umbenennung in „Institut für Lacke und Farben„
  • 1979: Umbenennung in „VEB Forschung und Rationalisierung Lacke und Farben„ unter Erweiterung der Geschäftsfelder und Einbeziehung aller in Magdeburg ansässigen Betriebe des Kombinates Lacke und Farben
  • 1990: Umfirmierung in „Magdeburger Lacke GmbH„
  • 1991: Ausgründung des „Institut für Lacke und Farben e.V.„ aus dem Bereich Forschung der Magdeburger Lacke GmbH
Das iLF e. V. betreibt industrienahe Forschung im vorwettbewerblichen Bereich auf dem Gebiet der Untergrundvorbehandlung, der Lackrohstoffe, der Beschichtungsstoffe und Beschichtungen sowohl im Rahmen von öffentlich geförderten Forschungsvorhaben als auch von Industrieaufträgen. Schwerpunkt der Forschungsarbeiten waren und sind u.a.:
  • die Entwicklung von Prüfmethoden zu Bioziden in Beschichtungsstoffen und Beschichtungen,
  • die Untersuchung des Korrosionsschutzverhaltens von Konversionsschichten auf Stahl und Aluminium einschl. Entwicklung von Prüfmethoden zur Bewertung chromfreier Vorbehandlungsverfahren,
  • die Prüfung und Prüfmethodenentwicklung von Beschichtungen für Windenergieanlagen,
  • die Untersuchung des Alterungsverhaltens und der Ursachen zur Spannungsrissbildung von Beschichtungen,
  • die Entwicklung von umweltfreundlichen, innovativen Beschichtungsstoffen, z.B. Pulverlacke, High Solids, UV Lacke, Wasserlacke,
  • Entwicklung und Erprobung von Plasma-CVD-Vorbehandlungsverfahren für Metallsubstrate (Magnesium, niedrig legierter Stahl) einschl. Abscheidung von korrosionsinhibierenden Plasmapolymerschichten als umweltfreundliche Alternative zur nasschemischen Vorbehandlung (Phosphatierung, chromfreie Konversionsschichten)
  • Plasma Top‑Coating einschl. Mehrfachfunktionalisierung von konventionellen Beschichtungen durch Nanoschichten auf Basis der Plasmatechnologie
Im Rahmen der Umsetzung von FuE-Ergebnissen bearbeitet das Institut auch Produktentwicklungen und -erprobungen für Kunden. Die Vermarktung der neu entwickelten Produkte erfolgt durch unsere Auftraggeber bzw. Partner aus der Industrie; sie findet in erster Linie im Inland sowie auf dem europäischen Markt statt. Die hohe Kundenzufriedenheit und weiterhin enge Kontakte zu den Kunden lassen auf positive Ergebnisse schließen.


Unternehmensprofil aktualisiert: 05.12.2015

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