OpenSynergy GmbH


Rotherstraße 20
10245 Berlin

Geschäftsführer: Stefaan Sonck Thiebaut
Rolf Morich

Telefon: +49 (30) 60 98 540-0
Telefax: +49 (30) 60 98 540-99
E-Mail: info@opensynergy.com
Internet: http://www.opensynergy.com

Geförderte Projekte: 1


Unternehmensprofil Zurück
OpenSynergy ist eine Berliner Firma, die Software für eingebettete Steuergeräte in Fahrzeugen entwickelt.

Abriss der Unternehmensgeschichte
Das Unternehmen OpenSynergy GmbH wurde mit der notariellen Beurkundung des unterzeichneten GmbH-Gesellschaftervertrags am 05.07.2007 gegründet. Zu den Gründern des Unternehmens gehören Frank-Peter Böhm, Dr. André Hergenhan, Rolf Morich, Robert Mitschke und Dr. Stefaan Sonck Thiebaut.
Als junges Berliner Software-Unternehmen arbeitet OpenSynergy im spannenden und hochdynamischen Umfeld der automobilen Software und hat bereits Kunden und Partner in aller Welt. Das Ziel der OpenSynergy ist es, ein führender Anbieter von automotive Software zu werden. Die Kunden der OpenSynergy sind die Automobilhersteller und ihre Zulieferer.
Das Produkt COQOS wird das Betriebssystem für die Fahrzeugelektronik von morgen, die nicht nur effiziente und umweltbewusste Mobilität, sondern darüber hinaus eine Vielfalt von Möglichkeiten hinsichtlich Service, Information und Entertainment bietet. Dass damit heutige Qualitätsprobleme beseitigt, die Entwicklungszeiten für Software-Funktionen im Auto deutlich herabgesetzt und modernste Entwicklungstechnologien eingesetzt werden, gehört zum Selbstverständnis von OpenSynergy.
Zur Zeit beschäftigt OpenSynergy ca. 25 Ingenieure.

Typisches Produkt- bzw. Verfahrensangebot
Die OpenSynergy GmbH bietet Dienstleistungen im Bereich automotiver Softwareentwicklung an und entwickelt das Produkt COQOS.

COQOS ist ein Softwarebaukasten (bzw. -Framework) für den Automobilbereich, den die OpenSynergy GmbH entwickelt und lizenzbasiert vertreiben wird. COQOS ist eine Antwort auf verschiedene Zwänge, denen die Automobilindustrie ausgesetzt ist.

Zum einen muss die wachsende Komplexität der softwarebasierten Elektroniksysteme in Fahrzeugen beherrscht werden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass die softwaregesteuerte Elektronik eine häufige Ursache für Qualitätsprobleme darstellt. Kunden verlangen jedoch weiterhin nach mehr Funktionalität. Die Beherrschung der wachsenden Komplexität kann nur durch veränderte Entwicklungsprozesse und neue Softwarearchitekturen erreicht werden. AUTOSAR ist für Fahrzeugfunktionen ein Lösungsansatz für dieses Problem.

Zum anderen ist man einem hohen Kostendruck, nicht nur durch die Globalisierung und neue Marktteilnehmer (China, Indien), ausgesetzt. Die traditionellen Entwicklungsprozesse haben dazu geführt, dass neue Funktionen häufig durch eigene Steuergeräte realisiert wurden. Die dadurch rasant angewachsene Steuergeräteanzahl stellt heute einen signifikanten Anteil der Kosten der Fahrzeuge dar. Das bedeutet, dass eine Reduktion der Steuergeräteanzahl bei gleichzeitiger Steigerung der Funktionalität notwendig ist.

Hinzu kommt, dass die notwendigen Technologien, Methoden und Prozesse zwischen den verschiedenen Fahrzeugdomänen nicht harmonisiert sind. Systeme für das Fahren, Lenken und Bremsen unterscheiden sich signifikant von denen, die zur Information und Unterhaltung von Fahrer und Beifahrer dienen.
Deshalb sollen drei Grundgedanken den Erfolg des Softwarebaukastens COQOS sichern:
  1. Die konsequente Verwendung des Standards AUTOSAR für den Bereich der Sicherheits- und Komfortsysteme.
  2. Die Einbindung von Open Source-Software im Infotainmentbereich.
  3. Die Kopplung der Bereiche Sicherheits- und Komfortsysteme sowie Infotainment miteinander als Alleinstellungsmerkmal des Produkts.
Der Softwarebaukasten COQOS wird weitgehend hardwareunabhängig entwickelt. Softwaremodule anderer Hersteller sind an standardisierten Funktionsschnittstellen ins System integrierbar. Dadurch wird ein Höchstmaß an Flexibilität erreicht. COQOS ist in jedem Fahrzeug oder Gerät einsetzbar.



Unternehmensprofil aktualisiert: 03.12.2011

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