Ostthüringische Materialprüfgesellschaft für Textil und Kunststoffe mbH


Breitscheidstr. 97
07407 Rudolstadt

Geschäftsführer: Dr. Ralf-Uwe Bauer

Telefon: 03672 3790
Telefax: 03672 379379
E-Mail: info@titk.de
Internet: http://www.ompg.de

Geförderte Projekte: 1


Unternehmensprofil Zurück

Gegenstand des Unternehmens ist das Betreiben einer Materialprüfungsgesellschaft auf dem Gebiet der Textil- und Kunststofftechnologie zur Durchführung von Materialkontrollen, umweltanalytischen Untersuchungen, Fehleruntersuchungen, Auftragsforschung zur Entwicklung von Prüfverfahren und Prüfprogrammen inkl. Beurteilungsmaßstäben, die Anfertigung von Gutachten und Zertifikaten, die Beratung und Unterstützung bei der Anwendung von nationalen und internationalen Normen sowie bei der Erarbeitung von Werksnormen und unternehmensinternen Normensystemen, die Entwicklung von Veredlungsverfahren sowie sonstige Forschungs- und Entwicklungstätigkeit auf dem Gebiet der Textil- und Kunststofftechnologie.


Das Unternehmen erbringt Dienstleistungen und Beratung in folgenden Bereichen:

  • Chemische und physikalische Prüfungen
  • Prüfung und Verarbeitung von textilen und allgemeinen Werkstoffen
  • Prüfung und Verarbeitung von Kunststoffen
  • Mikrophysikalische Prüfungen und Mikromaterialbearbeitung


Die OMPG sowie die von ihr betriebenen Laboratorien, Versuchsfelder und die an-gewandten Methoden sind beim Deutschen Akkreditierungssystem Prüfwesen nach DIN EN ISO/IEC 17025:2000 akkreditiert.

Die OMPG unterstützt den Gesellschafter TITK bei der Umsetzung dort entwickelter Grundverfahren und -technologien unter den jeweiligen Marktbedingungen insbe-sondere in den Bereichen:

  1. Produkt- und Verfahrensentwicklungen zur Herstellung von cellulosischen Funktions- und Konstruktionswerkstoffen
  2. Faserverbundwerkstoffe insbesondere auf Basis nachwachsender Rohstoffe und Hochleistungsmaterialien
  3. überführung der ALCERU-Technologie

Unter Berücksichtigung der erzielten Umsätze wurden in den vergangenen 3 Jahren wichtige Arbeitsergebnisse auf folgenden Tätigkeitsschwerpunkten erzielt:

überführung der ALCERU-Technologie

Am Standort Rudolstadt betreibt die OMPG Labor- und Technikumsanlagen in verschiedenen Maßstäben zur Herstellung von Mustermengen von Lyocellprodukten und zur weiteren Verfahrensübertragung. 

Mit dem Vertriebsprofi Herrn Kohne wurde im Jahr 2005 die smartfiber AG mit Sitz in Rudolstadt gegründet. Die smartfiber AG betreibt eine Produktionsanlage zur Herstellung von Funktionsfasern nach dem ALCERU-Verfahren mit eine Jahreskapazität von 500 t. Schwerpunkt des Produktionsprogramms ist die Herstellung vom smartcel clima-Fasern, deren Produktion basierend auf Forschungs- und Entwicklungsergebnissen von TITK und OMPG im Jahr 2007 aufgenommen wurde. Dabei handelt es sich um PCM-gefüllte Cellulosefasern mit klimaregulierenden Eigenschaften.


- Faserverstärkte und leitfähige Polymere

Schwerpunkt der Arbeiten war die Entwicklung von synthesefaserverstärkten Komposites mit hohem Leichtbaupotenzial für die Automobilindustrie sowie die Entwicklung leitfähiger Polymersysteme. 


Langfasergranulat

Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung von Langfasergranulaten für die Ver-arbeitungsverfahren Spritzguss, Plastifizieren und Extrudieren. Schwerpunkte sind die nicht oder schwer dosierbaren Naturfasern und cellulosischen Fasern. Im Rahmen einer Lizenzvergabe an einen Anlagenbauer wurde in Rudolstadt eine Pilotanlage errichtet. 


Wabenkernverbunde

Wabenkernverbunde mit Naturfaserdeckschichten für die automobile Zulieferindustrie zeichnen sich durch außerordentlich hohe Steifigkeiten bei geringem Gewicht aus und finden deshalb Einsatz im Bereich des automobilen Leichtbaus, z.B. als Kofferraumböden.


Synthese- und glasfaserverstärkte Polymere

Entwicklung eines preisgünstigen Verfahrens zur Einarbeitung von ungeschnittenen Synthesefasern (Glasfasern) über kontinuierliche Extrusionstechnik zur Herstellung von verstärkten Kunststoffen im mittleren Beanspruchungssegment.


Polymer-Nanokomposites

In jüngster Vergangenheit wurden Nanocomposites auf Basis von Polyamid / Polyolefin-Blends entwickelt, die zu neuartigen Produkten für Anwendungen in der Verpackungsmittelbranche führen. Ebenso wurden hochleitfähige Nanokomposites auf Basis von Kohlenstoffröhrchen für Anwendungen im Bereich der Abschirmung elektromagnetischer Felder entwickelt. Die Herstellung der Nanokomposites erfolgt über Extrusionsverfahren, die ein zuverlässiges up-scaling ermöglichen. In diesem Zusammenhang sei z.B. auch auf die Entwicklungen in der Abteilung Kunststoff-Forschung der OMPG zu leitfähigen sulfonierten Hochtemperatur(HT)-Kunststoffen (BMWA IW 080081), flammwidrigen PA6-, PP- (BMWA 404/04), sowie PC- und PC/ABS- Nanocomposite (BMWA 1039/02) oder auch auf die FuE-Arbeiten zu nanoverstärkten und funktionalisierten Wärmespeichergranulaten auf Basis hochreiner Paraffine (ZIM, KF 2012101VT8) für anspruchsvolle Spezialanwendungen verwiesen. 


Hochleistungsgewebeabfälle

Verfahrensentwicklung zur Wiederaufarbeitung von Hochleistungsgewebeabfällen, z.B. Aramidfasern


Unternehmensprofil aktualisiert: 02.12.2010


Unternehmen A-Z

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