Forschungsinstitut Bioaktive Polymersysteme e. V.


Kantstraße 55
14513 Teltow

Geschäftsführer: Prof. Dr. Birgit Kamm

Telefon: 03328 332210
Telefax: 03328 332211
E-Mail: office@bioppos.de
Internet: http://www.biopos.de

Geförderte Projekte: 1


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Biopos, das Forschungsinstitut Bioaktive Polymersysteme, wurde 1996 am Forschungsstandort Teltow- Seehof als gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung der Naturwissenschaften mit angeschlossenem, gleichnamigen Institut gegründet.
Hauptthema des Instituts ist die Erforschung und Entwicklung von nachhaltig ökologischen Bioraffinerie- Konzepten, -Prozessen, -Systemen und -Produkten. Erdöl war gestern – so lautet das Biopos – Motto, das sich wie ein roter Faden durch alle Forschungsvorhaben zieht. Dabei gilt die besondere Aufmerksamkeit den bioaktiven Polymersystemen, insbesondere den Affinitätsträgermaterialien und der Chromatographie, den Polyelektrolytkomplexen sowie der bioorganischen Synthesechemie.
Bearbeitet werden als Raffinerie-Grundprodukte und Naturstoffe Zellulose, Zucker und Proteine, zum einen als komplexe Naturstoffe, im Besonderen jedoch ihre biotechnologischen beziehungsweise chemisch - hydrolytischen Abbauprodukte wie Hydroxycarbonsäuren (zum Beispiel Milchsäure, äpfelsäure), Aminocarbonsäuren (Lysin, Glutaminsäure), Betaine (Carnitin), Furane und Alkohole.
Diese Bioraffinerie-Produkte werden dank schonender Methoden gezielt zu neuen und sogar neuartigen Wirk- und Werkstoffen aufgebaut.
Ein Ansatz bei Biopos ist es, die Molekülstruktur möglichst wenig zu ändern, um die Vorteile der Naturstoffe auch auf die Endprodukte zu übertragen.

Biobasierte industrielle Produkte werden nur mit petrochemischen konkurrieren können, wenn neben der optimalen Verwertung marktfähige Produkte entwickelt werden können. Die Entwicklung von Bioraffinerien ist hochgradig interdisziplinär. Biopos arbeitet exponiert in verschiedenen nationalen und internationalen Forschung- und Entwicklungs- sowie Praxisverbünden mit.

Biopos ist ein kompetenter Partner für Auftragsforschung mit den Schwerpunkten biotechnologische und chemische Stoffwandlungen. Hierzu wird neben einer umfangreichen Analytik auch die Verfahrensentwicklung und Erprobung angeboten. Dabei kann das Team auf 15 eigene Patente zurückgreifen.

Bereits praxistauglich ist die Entwicklung von Polymilchsäure via Aminiumlactaten. Ein wesentlicher Schwerpunkt eines funktionierenden Bioraffineriesystems ist die Verknüpfung biotechnologischer und chemischer Stoffwandlung. Gemeinsam mit der Universität Potsdam und dem Institut für Agrartechnik Bornim hat Biopos ein Verfahren entwickelt, Milchsäure direkt im biotechnischen Fermentationsregime zu derivatisieren. über die so genannte Aminiumlactatlinie lassen sich Milchsäurefolgeprodukte wie Etyllactat, Dilactid und Polymilchsäure kostengünstig und umweltfreundlich herstellen. Gemeinsam mit einem Industrieunternehmen wurden effiziente Verfahren zur Synthese "Grüner Lösungsmittel" entwickelt und patentiert.

L-Carnitin ist ein natürliches körpereigenes Betain mit vitaminischen Eigenschaften. Carnitin hat Bedeutung im Fettsäurestoffwechsel bei Tier und Mensch. Aufgrund seiner biotechnologischen Zugänglichkeit und spezifischen Eigenschaften ist Carnitin auf dem Weg zu einem attraktiven Biogrundprodukt. Gemeinsam mit einem Kosmetikunternehmen wurde Carnitin über patentierte Verfahren erstmals in polymere Strukturen überführt.
Mikrokapseln werden in der chemischen, biochemischen und pharmazeutischen Industrie eingesetzt. Sie besitzen eine kugelförmige, semipermeable Membran und enthalten zum Beispiel Absorberstoffe, vitales Biomaterial, Pigmente oder reaktive Farbstoffe. Biopos hat patentiertes Know-how auf kapselfähigen Polyelektrolytsystemen wie Natriumcellulosesulfat / Polydadmac oder Natriumcellulosesulfat / Polycarnitine. Die Materialien werden als Festsubstanzen und Polymerenelektrolytlösungen an die Medizin und Pharmazie verkauft.

Der FI Biopos e. V. wurde für das Basic Engineering mit einem Innovationspreis erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe 2011 im Rahmen des Kreiserntefestes am 27.09.2011 in Ziesar ausgezeichnet.

Das Institut arbeitet am Forschungsstandort Teltow-Seehof in 5 Laboratorien und Mitnutzung eines Technikums. Die Grundausstattung für organisch -chemische Das Institut arbeitet am Forschungsstandort Teltow-Seehof in 5 Laboratorien und Mitnutzung eines Technikums. Die Grundausstattung für organisch -chemische Das Institut arbeitet am Forschungsstandort Teltow-Seehof in 5 Laboratorien und Mitnutzung eines Technikums. Die Grundausstattung für organisch -chemische Arbeiten und biotechnologische Arbeiten ist vorhanden und wird für die Durchführung der Forschungsprojekte genutzt.

(siehe auch www.biorefinica.de)


Unternehmensprofil aktualisiert: 04.12.2014

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